BG-Preis an der HSLU: die CO2-Emissionen durch Bauen im Bestand reduzieren

Das Ende des akademischen Jahres bedeutet auch die Verleihung von mehreren BG-Preisen für herausragende Bachelor- und Masterarbeiten an diversen Schweizer Hochschulen. Während BG seit vielen Jahren enge Beziehungen mit der EPFL und der ECAL in Lausanne pflegt, haben wir dieses Jahr den Grundstein für eine verstärkte Zusammenarbeit mit der HSLU und der ZHAW in der Deutschschweiz gelegt. Nach dem BG-Preis „Nachhaltige Mobilität“ an der ZHAW, stellen wir gerne das Projekt und die Gewinner*innen des BG-Preises „Nachhaltige Entwicklung“ an der HSLU vor.

Der BG-Preis an der HSLU wird im Rahmen des interdisziplinären Moduls Bachelor + verliehen, an dem Studierende aus den Studiengängen Architektur, Innenarchitektur, Gebäudetechnik und Tragwerke (Bauingenieurwesen) teilnehmen.

BG-Preis „Nachhaltige Entwicklung“

 

Das vorgeschlagene Thema griff den Kontext eines effektiven Projekts auf, das von der WSL (siehe unten) im Rahmen der Sanierung und Erweiterung eines ihrer Gebäude auf ihrem Gelände in Birmensdorf durchgeführt wurde.

Drei Gruppen von Studenten und Studentinnen stellten ihr Projekt vor, und das Team bestehend aus Christian Agugliaro, Iris Durrer, Tamia Jauch, Linda Schindler und Raphael Schnieper gewann den BG-Preis.

Ihr Projekt, das viel Wert auf das Vorhandene legte, weist folgende Merkmale aus:

  • Geringste Energiebezugfläche mit 1173 m2
  • Stärkste Integration Bestand (Re Use)
  • Gute Werte gemäss Berechnung 2040 (7.3 kgCO2/m2; 9 kWh/m2)
  • Kompakter Baukörper
  • Attraktive Raumgestaltung

Ein dickes Lob an das Team für diese qualitativ hochwertige Arbeit!

Die vorgeschlagene Lösung zeigt einmal mehr das Potenzial der Kreislaufwirtschaft in unserem Beruf, der zunehmend mit den Herausforderungen der Dekarbonisierung konfrontiert sein wird. Sie zeigt auch die Notwendigkeit, Projekte ganzheitlich zu analysieren und die Silos zwischen den Berufszweigen aufzubrechen, um alternative Konzepte entwickeln zu können.​​​​​​​

 

Titelfoto: Auszug aus der prämierten Arbeit 

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