Portfolio Description

Basistunnel Lyon-Turin

Mit einer Länge von 57,7 km wird der Eisenbahntunnel, dessen Bau 2016 begonnen hat, Frankreich mit Italien verbinden. Es handelt sich dabei um eine Grossbaustelle bestehend aus 2 Tunneln und 3 Öffnungen, deren Gesamtkosten auf 8,6 Milliarden Euro geschätzt werden und die 8000 Arbeitsplätze schafft. Ab 2030 soll die Hälfte des derzeitigen Güterverkehrs zwischen den beiden Ländern über den Tunnel abgefertigt werden.

Kern-Herausforderungen dieses Projekts:

  • Logistik;
  • Risikomanagement;
  • Felsinstabilitäten und Wasseraustritte in grosser Tiefe;
  • Schnittstellenmanagement mit zwei benachbarten operativen Baustellen sowie mit dem Los zum Management des Aushubmaterials und zur Ausrüstung.

BG Ingenieure und Berater betreut zwei Lose, nämlich eines für Bauingenieurwesen und eines für das Management und die Verwendung des Aushubmaterials.

Bauherrschaft / Auftraggeber / Kunde

Tunnel Euralpin Lyon-Turin (TELT)

Wertversprechen der BG-Gruppe

Bauleitung der Untertage-Arbeiten und Management des Aushubmaterials

Zusammenarbeit

En GEIE – Allti Alliance Lyon Turin Ingenierie GEIE

Gemeinsam mit Amberg, Arcadis, Lombardi und Neosia, BG als Pilot.

Bauleitung für den Aushub, den Ausbau und die Auskleidung von unterirdischen Bauwerken

Für das Los Tiefbau übernimmt BG Ingenieure und Berater die folgenden Aufgaben:

  • Allgemeine Leitung der gesamten Projektierung (Projektleitung und allgemeine Koordination);
  • Planung der Arbeiten an den unterirdischen und offenen Bauwerken des grenzüberschreitenden Abschnitts;
  • Festlegung der Bauphasen und der Vortriebshäufigkeit im Untertagebau unter Berücksichtigung der logistischen Einschränkungen der Untertagebaustellen;
  • Vorprojektierung, Phasenplan des endgültigen Projekts (Italien) und Referenzprojekts (Frankreich) in den Bereichen Bauingenieurwesen, Geologie und Umwelt
  • Planung der unterirdischen Bauwerke;
  • Bemessung des Ausbaus und der Auskleidung;
  • Festsetzung der Aushubmethoden;
  • Erfassung von Risiken und Gefahren;
  • Allgemeine Koordination und Validierungsausschuss für Eisenbahn- und Nicht-Eisenbahnausrüstungen;
  • Vorläufiges Sicherheitsdossier.

Management des Aushubmaterials

Das Projekt erzeugt auf französischer Seite etwa 30 Millionen Tonnen Aushubmaterial und sieht vor, dass dieses Material zu mindestens etwa 45 % für das Projekt wiederverwendet wird. Mehr als die Hälfte des verwendeten Materials stellen Betonzuschlagstoffe für die unterirdischen Bauwerke dar. Für ein optimales Management des Aushubmaterials wurden folgende Ziele festgelegt:

  • Maximierung der Nutzung von Aushubmaterial;
  • Optimierung der Verwaltung von Zwischen-/Endlagern in Abhängigkeit von den zur Verfügung stehenden Flächen;
  • Begrenzung von Strassentransporten und Belästigungen der Anwohner;
  • Einschränkung der Umweltauswirkungen.

Die erbrachten Leistungen bestanden (auf französischer Seite) aus Folgendem:

  • Suche nach Lagerstätten;
  • Planung des Bauingenieurwesens der Lagerstätten;
  • Ausarbeitung einer globalen Strategie für das Materialmanagement;
  • Festlegung der Methoden zur Beschaffung des Aushubmaterials;
  • Festlegung der Transportarten und -wege für Strasse, Schiene und Förderbänder;
  • Festsetzung der Infrastruktur für die Verarbeitung des Materials und die Zwischenlagerung;
  • Berechnung der monatlichen Flüsse für jede Art von Material auf allen Routen;

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