Portfolio Description

Die ganze Bandbreite der Ingenieurkunst

Mit dem Bau der neuen Axenstrasse auf der A4 soll ein Abschnitt des Schweizer Nationalstrassennetzes vor Naturgefahren geschützt werden. Diese Arbeiten in schwierigem Gelände sind eine grosse Herausforderung, bei der das ganze Know-how von BG gefragt ist. BG arbeitet seit 2011 zusammen mit der Ingenieurgemeinschaft Axen an den Planungsarbeiten für diese fast acht Kilometer lange Strasse entlang des Vierwaldstättersees in der Zentralschweiz.

Bauherrschaft / Auftraggeber / Kunde

Kantone Schwyz und Uri
Hauptaufsicht: ASTRA

Ausführung

Projektierung 2011 – 2016
Submission 2016 – 2017
Realisierung 2017 – 2024

Wertversprechen der BG-Gruppe

Kunstbauten, Naturgefahren, SABA, Ersatzbiotope

Zusammenarbeit

INGE Axen
Lombardi (Tunnel, Gesamtleitung bis 2020)
Locher Ingenieure (Tunnel, Gesamtleitung ab 2020)
B+S Ingenieure und Planer (Trassee, Strassenentwässerung)

Die alte Axenstrasse, die in den 1860er-Jahren eröffnet wurde, ist eines der kühnsten Strassenbauprojekte in den Schweizer Alpen. Denn dank dieser Strasse wurden der Kanton Uri und der Gotthardpass über die Strasse mit dem Schweizer Mittelland verbunden. Trotz einer Vielzahl von Tunnels und Galerien ist die mehrfach umgebaute Axenstrasse auch heute noch ein heikler Engpass im Nationalstrassennetz. Immer wieder musste sie wegen Steinschlag gesperrt werden.

Bereits 1973 beschloss der Bundesrat deshalb, eine zuverlässige Axenstrasse zu bauen. Derzeit werden zwei Tunnels (2,9 und 4,5 Kilometer lang), ein kurzer offener Verbindungsabschnitt sowie die Anschlüsse an das bestehende Strassennetz bei Brunnen und Gumpisch untersucht. Es handelt sich um eine schwierige Baustelle, die an einem steilen Hang platziert ist.

Die Hauptarbeit von BG bezieht sich auf den Bereich der Kunstbauten. In dieser Hinsicht stellt die Galerie in Gumpisch eine besondere Herausforderung dar. Um in dem steil abfallenden Gelände den nötigen Platz für die Baustelle zu schaffen, muss eine Hilfsbrücke gebaut werden, die eine Umleitung des Verkehrs ermöglicht. Da eine Totalsperre ausgeschlossen ist, erfordert das Projekt zum einen eine kontinuierliche Anpassung der Verkehrssteuerung an die Bauarbeiten.

Andererseits sind umfangreiche Schutzmaßnahmen unerlässlich, um diese Anlagen vor Steinschlag, Schlammlawinen und Lawinen zu schützen. Dazu gehören Schutznetze, die Rekalibrierung des Gumpischbachs, ein künstliches Betonbett über der Galerie und ein Becken zur Dämpfung von Geschiebe. Daneben ist BG für eine Vielzahl weiterer Bauwerke verantwortlich, darunter Unterführungen unter Strassen und Bauwerken, ein System zur Ableitung und Behandlung von Straßenwasser, spezielle Bauwerke für die Wasserableitung, Ersatzbiotope für die seltene Gelbbauchunke und dauerhaft verankerte Stützmauern. Letztere müssen im Interesse des Landschaftsbildes mit Natursteinen verkleidet werden, da das steile Ufer des Axen den Status eines nationalen Schutzgebietes geniesst.

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