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Pumpspeicherkraftwerke und Netzstabilität

Pumpspeicherkraftwerke spielen eine Schlüsselrolle für die Stabilität der Stromnetze, indem sie ihnen die Möglichkeit bieten, sich an die Diskrepanz zwischen Entnahme (Nachfrage) und Einspeisung (Produktion) anzupassen. Nant de Drance ist eines der leistungsstärksten Pumpspeicherkraftwerke Europas und wird rund 2,5 Milliarden kWh erzeugen, was dem jährlichen Verbrauch von 625’000 Haushalten entspricht. Die BG-Gruppe war an diesem Projekt beteiligt, insbesondere was die Dimensionierung des Ausbaus und der Auskleidung der Kavernen betrifft.

Um das Kraftwerk Nant de Drance an das Schweizer Höchstspannungsnetz anzuschliessen, wurden mehrere Leitungsabschnitte gebaut, darunter der Abschnitt zwischen dem Elektrizitätswerk La Bâtiaz und dem Ort Le Verney. Im Gegensatz zu den übrigen Abschnitten ist die Verbindung zwischen diesen beiden Stationen unterirdisch und nicht oberirdisch.

Bauherr / Auftraggeber / Kunde

Swissgrid AG

Werteversprechen der BG-Gruppe

Büro für Bauherrenunterstützung (BHU), technische Expertise

Zusammenarbeit

Eine Tunnelbohrmaschine, die nach ihrer Patin, einer Ingenieurin bei BG, benannt ist

Um diese unterirdische Verbindung herzustellen, wurde ein Stollen mit einem Durchmesser von 3 m auf einer Länge von 1,2 km und in einer Tiefe von 12 bis 20 m gebohrt. Der Vortrieb erfolgte durch die Minitunnelbohrmaschine Giorgia, deren Patin Giorgia Questi – Ingenieurin bei BG Ingenieure & Berater – stark in das Projekt involviert war. Während der Bauarbeiten wurden mehr als 24’000 Tonnen Schutt abtransportiert und auf dem Baustellenplatz in Le Verney wiederverwertet.

Durch die Rhone-Ebene auf dem Gebiet der Gemeinde Martigny führend, verlief der Durchbruch der Minitunnel zwischen verschiedenen Schichten des Grundwassers über die gesamte Länge des Stollens. Eine Premiere in der Schweiz. Dank der besonderen geologischen Bedingungen an diesem Ort in der Rhone Ebene war dieser Durchbruch möglich.

In dem gegrabenen Stollen verläuft eine unterirdische Leitung, die insgesamt 12 380-kV-Kabel von der Station La Bâtiaz aufnehmen soll. Diese Kabel sind daher für die Fertigstellung der Verbindung zwischen dem Schweizer Höchstspannungsnetz und dem Kraftwerk Nant de Drance von entscheidender Bedeutung.

Die 2. unterirdische Kabelverbindung der Schweiz

Das Projekt der unterirdischen Kabelverbindung stellt die zweite unterirdische Leitung dar, die von Swissgrid, der nationalen Gesellschaft, die für das Stromübertragungsnetz und dessen Überwachung in der Schweiz verantwortlich ist, gebaut wird.

In diesem Rahmen erfüllte BG Ingénieurs Conseils zwei Rollen:

  • Büro zur Unterstützung des Bauherrn (BHU)
  • Experte auf technischer Ebene

Der Entwurf der Anlage, bestehend aus zwei zylindrischen Schächten, dem Tunnel, den 12 Stromkabeln sowie einem elektrischen Portalkran, wurde ebenfalls in BIM modelliert.

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