Die Stadt von morgen erfinden

Heutzutage ist es üblich, von Smart Cities zu sprechen, also von intelligenten Städten, Quartieren oder auch Gebieten. Diese Begriffe werden oft mit der Implementierung von Technologie-Tools in Verbindung gebracht … Aber das ist noch nicht alles!

Tatsächlich optimiert die intelligente Stadt die Bewirtschaftung der natürlichen und wirtschaftlichen Ressourcen, indem sie sich auf Daten stützt, um Entscheidungen zu lenken. Dieser Ansatz ist vor allem Teil des Konzepts der nachhaltigen Stadt und stellt den Menschen in den Mittelpunkt.

Die intelligente Stadt hat mehrere Ziele, die sich am Beispiel des Boyd-Rades vereinfachen lassen:

  • Förderung der Beteiligung der Bürger*innen am öffentlichen Leben und Erleichterung von Verwaltungsvorgängen (Smart Governance): Es geht darum, die Einwohnenden an Entscheidungen, die sie direkt betreffen, zu beteiligen, um ihre Zustimmung zu den Projekten der Gemeinschaft und ihr Engagement darin zu erhöhen (Inklusions-Ansatz).
  • Reduzierung des CO2-Fussabdrucks von Gebäuden, bessere Nutzung natürlicher Ressourcen und Verbesserung des Lebensumfelds der Bewohner*innen (Smart Environment):
    • Gebäude, die immer noch für etwa 30 % der Kohlenstoffemissionen verantwortlich sind, müssen energetisch saniert werden.
    • Das Prinzip der blau-grünen Stadt mit einem optimierten Klima- und Wasserressourcenmanagement auf lokaler Ebene trägt ebenfalls zur Verbesserung des Lebensumfelds bei.
  • Verbesserung der Lebensqualität (Smart Living), indem die Stadt ihre Dienstleistungen im Gesundheitsbereich verbessert, für mehr Sicherheit ihrer Bürger*innen sorgt und einen leichteren Zugang zu kulturellen Dienstleistungen bietet.
  • Optimierung der Mobilität von Menschen und Logistik (Smart Mobility): Die Infrastruktur wird modular, vernetzt und in Echtzeit anpassbar, und Mobilitäts-Apps werden in mehreren Regionen in Frankreich und der Schweiz eingesetzt.

Besser leben in der Stadt

Daten sind nur ein Mittel. Was zählt, ist der Zweck des Vorgehens: die Entwicklung einer Stadt, die für Anwohner*innen gebaut wurde. Dabei gilt es, zwei wesentliche Elemente zu berücksichtigen:

  • Den Menschen – und nicht die Technologie – in den Mittelpunkt des täglichen Lebens stellen
  • Jeden Neubau und jede neue Investition unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit betrachten

Und da es in unseren Breitengraden keine einsamen Inseln gibt, sollten wir mit den benachbarten Gemeinden und Regionen gut zusammenarbeiten. Die seit Jahrzehnten zu beobachtende Urbanisierung ist eine Chance, den Klimawandel in die richtigen Bahnen zu lenken!

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