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ARA Aïre - CO2-Reduktion in der Abwasserbehandlung

Die Reduktion der CO2-Emissionen gehört zu den grössten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, da die ständig steigenden Emissionen dieses Treibhausgases wesentlich zur Klimaerwärmung beitragen. Heute wird in allen Bereichen nach Lösungen zur Eindämmung dieses Problems gesucht. Künftig soll das abgeschiedene CO2 nicht mehr nur gespeichert, sondern auch wiederverwendet werden.

Unsere Expertise einbringen

Derzeit beschränkt sich die Verwendung des abgeschiedenen CO2 auf die Sequestrierung in Stollen (in Form von Biomasse) oder in geologischen Schichten (Reservoirs) und auf die Integration in den Methanisierungsprozess. Dank unserer Expertise über die Prozesse in ARA (Behandlung von Mikroverunreinigungen und von Klärschlamm) können wir innovative Lösungen für die CO2-Verwertung in diesem Rahmen anbieten.

Das Gesamtbild betrachten

In der grössten ARA der Schweiz in Aïre wird heute das Abwasser von über 600’000 Menschen behandelt. Bis 2030 soll diese Zahl eine Million überschreiten. Der Abwasseraufbereitungsprozess besteht wie üblich aus einer Reinigungsstufe, in der klares Wasser und Klärschlamm getrennt werden, und der Entsorgung des Klärschlamms, der zu Biogas vergärt oder bei der Zementherstellung verbrannt wird. Jede Verbrennungsanlage stösst jedoch direkt Treibhausgase aus, hauptsächlich CO2, weshalb diese Aufbereitung einen schlechten Ruf hat, auch wenn sie eine bisher ungenutzte Energiequelle darstellt.

Im Hinblick auf die Ziele der Schweiz, die Treibhausgasemissionen bis 2030 gegenüber 1990 um 60 % zu reduzieren und bis 2050 auf netto Null zu senken, hat die ARA Aïre mehrere Projekte entwickelt, die auf die Bevölkerung und die Umwelt ausgerichtet sind und auf drei  Schwerpunkten beruhen:

  • Erweiterung der Wasseraufbereitung und Behandlung von Mikroverunreinigungen
  • Sanierung und Erweiterung der Klärschlammverwertungsanlage
  • Installation von Wärmepumpen

Nutzen für die Zukunft schaffen

Das drängende Problem des Klimawandels und der Wille, praktische Lösungen zu schaffen, haben uns bewogen, ein System für folgende Aspekte zu entwickeln:

  • Abscheiden des CO2, das von Schlammverwertungsanlagen bei der Verbrennung produziert wird, nach der Bildung der Rauchgase, aber vor der Freisetzung in die Atmosphäre. Dazu kommen mehrere Methoden in Frage, am häufigsten verwendet und am weitesten entwickelt ist die Absorption durch Amine. Angesichts einer ungünstigen ökologischen und energetischen Bilanz werden neue Technologien entwickelt.
  • Verwertung des in der Lebensmittelindustrie produzierten CO2, das beim Konservieren/Gefrieren  von Lebensmitteln sowie zur Karbonisierung von Getränken eingesetzt wird.
  • Den Abfallentsorgungssektor im Hinblick auf Treibhausgasemissionen sauberer gestalten.

Die Ausweitung dieses Ansatzes in grossem Massstab würde die Kreislaufwirtschaft stärken und die nicht unerheblichen Umweltauswirkungen solcher Anlagen in den heutigen Städten reduzieren. Da das Abfallvolumen laut einem neuen Bericht der Weltbank bis 2050 um 70 % zunehmen wird, braucht es Innovationen zur Kompensation unseres Konsums. Engineering-Lösungen könnte dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

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